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Stephan Rauhut

Wer ich bin und wofür ich stehe findest Du hier.

Aktuelles gibt es im Blog und in der Spreebrücke

 

hoş geldiniz, bienvenue, welcome, bienvenido, ترحيب, Herzlich Willkommen!

Sprecht mich an!   steve.rauhut@die-linke-berlin.de    facebook.com/steverauhut.info/

Zu mir und meiner Biographie

Ich heiße Stephan Rauhut (meine Freunde nennen mich Steve), bin 49 Jahre alt und als mittleres von sieben Kindern in einfachen Verhältnissen in Hamburg aufgewachsen. Meine Leidenschaft für Naturwissenschaften hat nach dem Abitur zum Ingenieursstudium geführt. Anschließend habe ich im Management einer großen Fluggesellschaft gearbeitet. Der Wunsch dazu beizutragen, dass unsere Gesellschaft gerechter wird, führte mich 2004 zu meinem zweiten und dritten Studium der Theologie und interdisziplinär der Soziologie. Seit 2009 arbeite ich gemeinsam mit vielen Menschen daran, dass der Campus der Reformationskirche im Beusselkiez von einer Ansammlung leer stehender Gebäude zu einem Ort der Begegnung vielfältiger Kulturen wird. Heute leben wir hier mit vielen Menschen und der Refo-Campus ist ein lebendiger Begegnungsort für viele Moabiter:innen geworden:  Nachbarschafts- und Kulturfeste auf dem Wiclefplatz oder im Kirchraum, unsere Kita mit 130 Kindern und Eltern, die NGOs und Projektgruppen, das Theater X, oder die bunten Formate von REFO als Mitmach-Kirche mitten im Kiez. – Aus dieser Kiezverbundenheit ist auch meine gesellschaftspolitische Vision entstanden, die jetzt mit der „Spreebrücke“ konkrete Formen annimmt.

 

Gesellschaftspolitische Ziele

 

 

Als Direktkandidat für DIE LINKE kandidiere ich im Wahlkreis 04 (Moabit & Wedding) bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (AGH).  Bei der AGH-Wahl 2016 haben wir hier das Ergebnis von rund 6% auf gut 19% mehr als verdreifachen können, in diesem Jahr wollen wir mit einem ganz neuen demokratischen Leuchtturmprojekt, der „Spreebrücke“ das Direktmandat gewinnen.

Gemeinsam mit vielen tollen Menschen mache ich mich seit langem für mehr sozial-ökologische Gerechtigkeit in unseren Kiezen stark. Dazu gehört insbesondere der gemeinsame Kampf für:

  • Klimagerechtigkeit, mit den Schwerpunkten Mobilitäts- und Energiepolitik (nachhaltiges Bauen, dezentrale nachhaltige Energieversorgung, unsere eigenen Klimaziele in Berlin in die Realität umsetzen). Die Überschwemmungskatastrophe dieser Tage zeigt, wie wichtig eine radikale sozial-ökologische Wende ist.
  • Leistbaren Wohnraum, Senkung der Mieten und Kampf gegen Verdrängung
    Erkämpfen des Rückkaufs von 250.000 Wohnungen mit dem Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co enteignen, Viel häufigere und schnellere Anwendung und Umsetzung des Vorkaufsrechts, Stärkung von Hausinitiativen beim Vorkauf, Aufbau von landeseigenen und solidarischen Baugesellschaften
  • Stärkung von Diversität und Inklusion
    Sprach-, Verwaltungs- und Kulturbarrieren macht es Menschen mit Einwanderungsgeschichte häufig immer noch schwer hier so richtig anzukommen, genauso wie physische Barrieren Menschen behindern gleichberechtigt am Leben in unserer Stadtgesellschaft teilzuhaben. Diese Barrieren gilt es gemeinsam einzureißen und abzuschaffen, damit alle Menschen gleichberechtigt befähigt werden, selbstbewusst und erfolgreich unsere Stadtgesellschaft zu bereichern und politisch wirksam zu sein.
  • Gesundheitsgerechtigkeit (zur Zeit ganz besonders Co19-Impfung niederschwellig für alle!)
  • Bildungsgerechtigkeit, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die sprachlich und finanziell benachteiligt sind.

Lasst uns ALLE gemeinsam unsere Stadt sozial-ökologisch gerechter machen – ehrlich, antirassistisch, inklusiv und gleichberechtigt!

 

Unterschrift

Unsere Vision: Die „Spreebrücke“ – Politik von Grund auf neu denken

Besonders am Herzen liegt uns, dass alle Menschen die Möglichkeit bekommen, Politik selbst aktiv mitzugestalten. Viel zu oft erschweren Barrieren die politische Mitgestaltung oder Menschen dürfen aufgrund ihrer Nationalität nicht an den Wahlen teilnehmen. All das sind Gründe, warum zwischen Parlament und Bevölkerung ein Graben entstanden ist. Um diesen zu überwinden wollen wir eine Brücke, die „Spreebrücke“, zwischen dem Abgeordnetenhaus und uns hier in Moabit und dem Wedding schlagen. Als Direktkandidat der LINKEN möchte ich insbesondere den parlamentarischen Brückenpfeiler dieser Brücke mit aufbauen. Mit einem eigenen Verein in Moabit und Wedding schaffen wir die Basis für die gemeinsame Wahlkreisarbeit: Abseits vom Konkurrenzdenken der Berufspolitik wollen wir die Inhalte im Konsens erarbeiten, Anträge und Anfragen gemeinsam entwerfen oder uns gegenseitig unterstützen. Damit erhalten wir alle die Möglichkeit, unseren Kiez zu gestalten – ehrlich, antirassistisch, inklusiv und gleichberechtigt.

Die Vision Politik von Grund auf neu zu denken, lebt von der Gemeinschaft und den Menschen im Kiez. Mit einem Brückenpfeiler hier in Moabit/ Wedding und einem Pfeiler im Abgeordnetenhaus können wir die politischen Gräben überwinden und viel mehr gemeinsam bewegen. Endlich bekommt jeder Mensch die Stimme, um Moabit und den Wedding lebenswerter zu machen. Mitgestaltung für alle – so etwas gab es noch nicht in Berlin. Am 26. September können wir Moabit und den Brüssler Kiez im Wedding zu einem demokratischen Leuchtturmprojekt machen, von dem wir alle profitieren – ob wahlberechtigt oder nicht.

Klimagerechtigkeit

Klimagerechtigkeit bedeutet für mich, dass wir einerseits endlich in unserer Stadt flächendeckend nachhaltige Mobilität umsetzen. Konkret heißt das, eine viel bessere Infrastruktur für Rad, Fuß, Bus und Bahn. Dabei haben wir gezeigt (z.B. gemeinsam als Stadtteilvertretung Turmstraße ein nachhaltiges und schnell zu realisierendes Radwegkonzept für die Beusselstraße), dass eine solche sozial-ökologische Veränderung, wenn der politische Wille da ist, sehr schnell umgesetzt werden können. Wir sollten mittels Steuerfinanzierung Bus- und Bahnverkehr in Berlin kostenlos für alle Menschen zugänglich machen! Und die S-Bahn darf nicht privatisiert, sondern in eine Anstalt öffentlichen Rechtes umgewandert werden!
Andererseits brauchen wir eine neue nachhaltige und dezentrale Energieversorgung in Berlin, wenn wir unseren Beitrag zum Pariser 1,5 Grad Ziel mit Berliner Klimaneutralität bis 2035 leisten wollen. Gesamtgesellschaftlich geförderte Photovoltaik auf allen Dächern Berlins, kombiniert mit einer möglichst umfassenden Dachbegrünung und leistungsfähiger Strom-Speichertechnochlogie in jedem Haus. All das müssen wir äußerst entschlossen und schnell und sozial umsetzen. Dann können wir zeitnah die Kohle- und Gaskraftwerke endgültig ausschalten und brauchen diese auch nicht mehr in Spitzenlastzeiten. Und all das können wir sozial, ohne Kostensteigerung für uns Mieter:innen, umsetzen.
Die Überschwemmungskatastrophe dieser Tage in Deutschland zeigt, wie wichtig eine radikale sozial-ökologische Wende ist! Packen wir es gemeinsam an!

Leistbarer Wohnraum, Senkung der Mieten und Kampf gegen Verdrängung

Es ist unfassbar ungerecht, dass viele Menschen in unseren Kiezen 50-70% ihres monatlichen Nettoeinkommens für die Miete ausgeben müssen.

Wir wollen, dass zukünftig nur noch durchschnittlich 30% des Nettoeinkommens für Miete drauf gehen. Deswegen müssen wir die Mieten senken! Ein ganz wichtiger Schritt ist der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“. Wir sind stolz, dass wir gemeinsam mit vielen tausend Menschen in Berlin über 350.000 Unterschriften gesammelt haben, so dass es jetzt am Tag der Wahl, am 26.09.2021 auch zu diesem Volksentscheid kommt. Wir wollen Artikel 15 des Grundgesetzes erstmalig in Deutschland anwenden und diese 250.000 Wohnungen von Deutsche Wohnen, Vonovia, Akelius, ADO/ Adler Group und wie sie alle heißen zwangsweise zurück kaufen und in einer Anstalt öffentlichen Rechts organisieren. Bei allen Vonovia Wohnungen können wir dann die monatliche Miete sofort um 250 Euro senken. So viel zahlt Vonovia nämlich durchschnittlich monatlich pro Wohnung an Dividende an ihre Aktionäre.

Das kommunale Vorkaufsrecht müssen wir stärken!  Das bedeutet bei Bekanntwerden des Verkaufs muss der Bezirk sofort alle landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, mögliche Genossenschaften und die betroffenen Mieter:innen direkt anfragen, um einen solidarischen Kauf und damit das Entziehen des Wohnhauses aus dem Kapitalmarkt innerhalb der kritischen zwei Monate erfolgreich umzusetzen. Hierbei braucht es auf Landesebene eine verstärkte Finanzstrategie und den Willen und den Mut viel mehr Häuser auf diese Weise zu retten.

Hausgemeinschaften, wie z.B. die Koloniestraße 10, müssen zukünftig so gestärkt werden, dass es erfolgreich gelingt, diese Häuser zu kaufen und in die kollektive Verwaltung und Verantwortung der dort Wohnenden zu geben!

Lasst uns unsere Stadt zurück holen, denn die Häuser sollen denjenigen gehören, die darin wohnen!

Stärkung von Diversität und Inklusion

 

Sprach-, Verwaltungs- und Kulturbarrieren macht es Menschen mit Einwanderungsgeschichte häufig immer noch schwer hier so richtig anzukommen, genauso wie physische Barrieren Menschen behindern, gleichberechtigt am Leben in unserer Stadtgesellschaft teilzuhaben. Diese Barrieren gilt es gemeinsam einzureißen und abzuschaffen, damit alle Menschen gleichberechtigt ermächtigt werden, selbstbewusst und erfolgreich unsere Stadtgesellschaft zu bereichern und politisch wirksam zu sein. Ich freue mich, dass wir z.B. auf dem Refo-Campus eine Vielzahl von Barrieren abbauen konnten, in dem wir barrierefreie Toiletten, Treppenlifte und Gebäudeübergänge geschaffen haben. – Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine erfolgreiche Community-Inklusion zu ermöglichen gelingt besonders gut auch über Sport. Beeindruckend was TSM Fussballakademie 2013 e.V. im Moabiter Poststadion an aktiver Inklusionsarbeit leistet!

Für mehr Gesundheitsgerechtigkeit

Gesundheitsgerechtigkeit heißt einerseits mehr medizinische Gerechtigkeit für alle:
Wir müssen mindestens 85% der Bevölkerung gegen Covid19 impfen. Dafür braucht es unbedingt niederschwellige und äußerst einfache Impfangebote und Aufklärung, denn die Sorge und Angst vor einer Impfung ist besonders in armen Teilen unserer Stadtbevölkerung sehr verbreitet. Deswegen setzen wir uns gerade mit Abdallah Hajjir, dem Iman der Moscheegemeinde Haus der Weisheit dafür ein, dass der Bezirk dort in der Gemeinde eine Impfstation einrichten lässt. Leider hat der Bezirk immer noch nicht reagiert! – Aber auch in anderen Bereichen der medizinischen Versorgung klafft die Schere zwischen arm und reich sehr weit auseinander: Arme Menschen in unseren Kiezen können sich Zahnersatz nicht leisten und haben stattdessen Zahnlücken. Es ist eine Schande für dieses reiche Land, dass Armut anhand der Zähne erkennbar ist. Das müssen wir ändern, und fordern deshalb eine  Solidarische Gesundheitsvollversicherung. Alle zahlen ein, Beiträge werden auf alle Einkommen erhoben, alle werden gut versorgt. Zuzahlungen und Eigenanteile fallen in Zukunft weg. Schluss mit der 2-Klassen Medizin: Wir wollen die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung abschaffen. In die Solidarische Gesundheitsversicherung zahlen alle mit ihren gesamten Einkünften (Erwerbs-, Kapital- und andere Einkommen) ein und bekommen alle medizinisch notwendigen Leistungen, auch vollumfänglich Medikamente, Brillen oder Physiotherapie.
Andererseits bedeutet Gesundheitsgerechtigkeit aber auch:
Faire Gehälter und Arbeitsbedingungen für Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten. 
Gemeinsam mit der Berliner Krankenhaus Bewegung kämpfen wir für eine gesetzliche Personalbemessung, um die chronische Überlastung der Mitarbeitenden in unseren Krankenhäusern, z.B. im Virchow-Klinikum im Wedding abzubauen. Es braucht viel, viel mehr Menschen in der Pflege, ebenso wie faire Entlohnung. Klatschen reicht überhaupt nicht mehr aus! 

Für mehr Bildungsgerechtigkeit: Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft, und wir sollten alles tun, damit es ihnen gut geht. Allerdings sind wir auch in Moabit und dem Wedding davon häufig noch weit davon entfernt. Wir haben viel zu wenige Kitaplätze und der Betreuungsschlüssel ist immer noch unzureichend.  An unsere Schulen brauchen wir neue Unterrichtskonzepte, die analog, wie auch digital sicher funktionieren. Es fehlt  immer noch an digitalen Lernmitteln, und wir müssen viel tun, damit insbesondere Kinder aus armen Lebenskontexten nicht mehr komplett abgehängt werden, sondern wieder ganz den Anschluss finden.

Persönlich freue ich mich, dass wir mit der REFO-Kita sehr gute Startbedingungen für Kinder jedweder Herkunft schaffen können. Die 130 Kinder aus Moabit und dem Wedding haben mehr als 20 unterschiedliche sprachliche Hintergründe. Dank höchst motivierter und qualifizierter Mitarbeiter:innen gelingt es, den Kindern eine sehr gute pädagogische Begleitung und Entwicklung zu ermöglichen.

Handwerk, mehr als ein Hobby

Ich mag es, praktisch anzupacken. Schon als Kind konnte ich von meinen Eltern viel lernen. Seitdem arbeite ich gerne handwerklich,  ganz gleich ob Hausbau, Fahrrad- oder Fahrzeugreparatur. Hier auf dem Refo-Campus haben wir sehr viel in Eigenleistung saniert und jede Woche gibt es neue Reparaturaufgaben, die wir gemeinschaftlich lösen. Für mich ist jede Form des Handwerks eine Kunst. Deswegen ist es mir wichtig, dass handwerkliche Berufe fair entlohnt werden und damit jungen Menschen der Zugang zum Handwerk ermöglich wird!