Klimagerechtigkeit bedeutet für mich, dass wir einerseits endlich in unserer Stadt flächendeckend nachhaltige Mobilität umsetzen. Konkret heißt das, eine viel bessere Infrastruktur für Rad, Fuß, Bus und Bahn. Dabei haben wir gezeigt (z.B. gemeinsam als Stadtteilvertretung Turmstraße ein nachhaltiges und schnell zu realisierendes Radwegkonzept für die Beusselstraße), dass eine solche sozial-ökologische Veränderung, wenn der politische Wille da ist, sehr schnell umgesetzt werden können. Wir sollten mittels Steuerfinanzierung Bus- und Bahnverkehr in Berlin kostenlos für alle Menschen zugänglich machen! Und die S-Bahn darf nicht privatisiert, sondern in eine Anstalt öffentlichen Rechtes umgewandert werden!
Andererseits brauchen wir eine neue nachhaltige und dezentrale Energieversorgung in Berlin, wenn wir unseren Beitrag zum Pariser 1,5 Grad Ziel mit Berliner Klimaneutralität bis 2035 leisten wollen. Gesamtgesellschaftlich geförderte Photovoltaik auf allen Dächern Berlins, kombiniert mit einer möglichst umfassenden Dachbegrünung und leistungsfähiger Strom-Speichertechnochlogie in jedem Haus. All das müssen wir äußerst entschlossen und schnell und sozial umsetzen. Dann können wir zeitnah die Kohle- und Gaskraftwerke endgültig ausschalten und brauchen diese auch nicht mehr in Spitzenlastzeiten. Und all das können wir sozial, ohne Kostensteigerung für uns Mieter:innen, umsetzen.
Die Überschwemmungskatastrophe dieser Tage in Deutschland zeigt, wie wichtig eine radikale sozial-ökologische Wende ist! Packen wir es gemeinsam an!